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Expo02

Im Rahmen der Schweizer Expo02 (15.05.-20.10.02) werden fünf Städten Ausstellungsbereiche zu Land und zu Wasser geschaffen: die fünf Arteplages - jede hat ihren eigenen Charakter. Biel ist urban, Murten poetisch. Yverdon ist die sinnlichste, Neuchâtel die künstlichste aller Arteplages.
Die Arteplage de Jura ist mobil. Eva Afhus, künsterische Leiterin des Vereins Landesausstellung präsentiert erstmals in Österreich die spektakulären und hochkarätig besetzten Projekte der Arteplages.

– Biel/Bienne: Die rasterförmig aufgebaute und starr konstruierte Arteplage mit drei mächtigen Türmen als Landmarks (von Coop Himmelb(l)au, Wien) kontrastiert mit dem vegetalen organischen Park (Gebert Liechti Schmied, Biel). Der spektakuläre "Skywalk" erlaubt den Besuchern auf einer Höhe von 15m eine "Promenade architectural".

– Jura: Die Arteplage Mobile de Jura präsentiert sich in Form einer modern umgebauten ehemaligen Kiesbarke (Més/Architecture, Paris in Kooperation mit dem Schweizer Schiffbauteam "dyne") die einen multifunktionellen Aktionsraum mit Bar, Sonnendeck und Nebenräumen beherbergt und sich als schwimmendes und variables Werkzeug für die Expo 02 anbietet.

– Murten: Für die Arteplage in Murten hat Jean Nouvel mit seinem Team einen mit rostigen Stahplatten eingehüllten Monolithen mitten im See geschaffen, die mittelalterliche Altstadt und die lange Uferzone (Landschaftsarchitekten Desvignes & Dalkony, Paris) werden in eine weitläufige Ausstellungslandschaft verwandelt.

– Neuenburg / Neuchâtel: Das Architektenteam Multipack aus Neuenburg plant einen breiten Parkstreifen entlang des Sees. Davor liegt die eigentliche Artplage, eine riesige, im See verankerte Plattform. Prägende Elemente sind schiefersteinförmige Dächer, die wie Archipele bis zu 20 Meter über der Ausstellungsinsel fliegen.

– Yverdon: Über den von dem holländischen Lanschaftsarchitekturbüro West 8 gestalteten Garten gelangt man zur Hauptattraktion der Arteplage in Yverdon – einer schwebenden, künstlich erzeugten Wolke in Form einer eiförmigen Tragstruktur von rund 60x100x20m Größe (Diller und Scofidio, New York). Ergänzt wird die Installation landseitig durch Ausstellungsräume in organischer Architektur von Vehovar und Jauslin, Zürich.